Wertschöpfungsmodelle

Sie sind im Begriff ein größeres Projekt oder Event zu realisieren oder haben dies bereits getan und möchten die regionalwirtschaftliche Bedeutung dieses Projektes wissenschaftlich fundiert untersuchen lassen?

Zeigen Sie mit den Wertschöpfungsmodellen der GAW die Bedeutung Ihres Projektes hinsichtlich

regionale Wertschöpfung
regionale Beschäftigung
regionales Einkommen
regionale Produktions- und Vorleistungsverflechtungen

für die untersuchte Region.

Denn über die eigentliche Investition hinaus lösen Investitionen auf Grund der wirtschaftlichen Verflechtungen in der Region in der Regel auch in anderen Sektoren Effekte aus. Diese können deutlich über die eigentliche Investitionssumme hinausgehen indem bspw. Arbeitsplätze, Einkommen und Wertschöpfung auch in diesen Sektoren geschaffen bzw. gesichert werden.

Modell berücksichtigt Veränderungen im Zeitablauf

Im Unterschied zu herkömmlichen (statischen) Modellen sind sämtliche Modelle der GAW dynamisch. Dynamische Modelle sind im Unterschied zu statischen Modellen in der Lage, Veränderungen in den wirtschaftlichen Verflechtungen im Zeitablauf abzubilden, und tragen so der Dynamik der Wirtschaft Rechnung.

Vorleistungsverflechtungen zwischen 51 Sektoren abgebildet

Das Plus der Modelle ist, dass im Rahmen der Analyse der regionalen Produktions- und Vorleistungsverflechtungen (IO-Tabellen) ein Verfahren zum Einsatz kommt, das eine Abbildung der Produktheterogenität erlaubt, die innerhalb einzelner Wirtschaftssektoren besteht. Dies ist insofern von Bedeutung, als insbesondere in der kleinräumigen Betrachtung eines Wirtschaftskreislaufes intraindustriellem Handel - also der gleichzeitige Import und Export von Produkten desselben Wirtschaftssektors - eine nicht zu unterschätzende Rolle im regionalwirtschaftlichen Gefüge zukommt. Diese Produktions- und Vorleistungsverflechtungen werden in der sogenannten Zentralmatrix, dem Herzstück einer jeden IO-Tabelle, für 51 Sektoren berücksichtigt. Die nachfolgende Abbildung stellt die Matrix dem Prinzip nach dar, wobei in der Zeile der vorleistungsliefernde und in der Spalte der vorleistungsempfangende Sektor zu finden ist.

Diese Verflechtungen finden ihrerseits in reduzierter Form Eingang in das jeweilige Modell.